Meine Erfahrungen / Meinung zu Windows 8


Windows 8 polarisiert.
Es wird viel darüber gesprochen, geschimpft und viel diskutiert im Netz. Primär scheint mir geht es hier um die neue Gui. Die Bedienoberfläche wurde recht kachelig. Unter dem den Code Namen Metro geisterte die neue Oberfläche 2012 schon im Netz herum. Ich hatte mir damals schon einer der ersten Beta Versionen installiert. Meine Meinung basiert auf meinen eigenen Erfahrungen der letzten Monate. Ich arbeite jetzt seit über 25 Jahren mit Microsoft Betriebssystemen und Anwendungen daher denke ich, auf eine gewisse Erfahrung zurück blicken zu können. Dieser Block spiegelt meine Gedanken zum Thema Windows 8 und den aktuellen Entwicklungen im Markt der Touch Devices wieder.

Meine grundsätzliche Ansicht über Microsoft:
Klar wird werden, ich bin eher Microsoft Befürworter. Microsoft hat in meinen Augen viele positive Dinge umgesetzt. Nicht alles gefällt mir und nicht jede Innovation ist in meinen Augen der richtige Weg. Der Markt und die Menschen werden entscheiden was angenommen wird.
Seit ich im Berufsleben unterwegs bin, begleiten mich Produkte von Microsoft. Meine Arbeitgeber setzten auf diese Technik und waren damit erfolgreich.
Andere Produkte konnten mich bis heute nicht wirklich in dieser Art und Weise begeistern.
Mag sein, das mancher nicht verstehen wird, das mich MS-Dos schon begeistern konnte 🙂
Man kann vieles über Bill Gates und Microsoft sagen, sollte aber nicht vergessen, es ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Nicht für alle waren die Methoden die richtigen, welche eingesetzt wurden. Ich für meinen Teil halte den ganzen Browser Krieg für eine geschickte Angelegenheit und sehe darin nichts Verwerfliches. Man hat das Internet erkannt und dann einfach einen Browser entwickelt. Ich brauche und will keine vereinfachte Installation von anderen Browsern. Ich möchte ein Betriebssystem in dem ich entscheide, was ich installiere und was nicht. Ich kann jederzeit zusätzlich weitere Browser / Software installieren. Ist der Internet Explorer vorhanden, okay, nutzen muss ihn niemand. Siehe weiter unten Android, hier fühle ich mich erheblich mehr gegängelt.

Alternativen zu Microsoft Windows…
Werden seit Jahren propagiert. Immer wieder halten Menschen die Fahnen von Apple und Unix (Linux) hoch und prophezeien das Ende der Windows Welt. Irgendwann hat alles ein Ende. Nur sehe ich das Ende von Microsoft nicht wegen der mutigen Entscheidung (dem Versuch) eine neue einheitlichen Gui für verschiedene Geräte Typen umzusetzen.
Die Alternativen gibt es laut dem Propheten schon lange, aber durchgesetzt haben sie sich einfach nicht.
Eventuell wird es einfach eine Entscheidung gegeben, den Desktop als Desktop weiterhin am Leben zu lassen. Die Kombination sowohl Windows RT Anwendungen und native Windows Desktop Anwendungen parallel betreiben zu können kann positiv sein.
Nur sollte man einfach die beiden Einsatzbereiche in ihren Kernfunktionen unterstützen.
Der Anwender entscheidet seiner Aufgabe entsprechend, welche Technik er einsetzt.
Es kann kein echtes Problem sein, die alten „Startmenu“ Logik parallel zur wahlweisen Erweiterung der neuen gekachelten Oberfläche beizubehalten.

Veränderungen Benutzer Windows Desktop – Tablet
Ich denke was bei den ganzen Diskussionen oft wenig Beachtung findet, was will der Benutzer mit einem Rechner anstellen. Es gibt heute wohl 2 große Gruppen von Anwendern. Die einem sehen in einem PC ein Werkzeug. Mit diesem Werkzeug geht man seiner Arbeit nach. Für die andere Gruppe ist es einfach eine neue Technik, zum Surfen, Emailen, Kommunizieren, Einkaufen, Fotos verwalten und sich unterhalten. Hier liegt der Focus eindeutig auf anderen Anforderungen. Bis vor kurzen war die einzige Möglichkeit ein Rechner mit dem man sowohl Arbeiten als auch seine anderen Bedürfnisse befriedigen konnte. Die Technik hat sich verändert und bietet heute neue viele Möglichkeiten.
Mit einem Smart Phone oder einen Tablet lassen sich viele Dinge erledigen und umsetzten, die vorher nur mit einem PC funktionierten. Was an dieser Stelle erst einmal unabhängig vom Betriebssystem ist.

Meine Anforderungen:
Für mich gelten Anforderungen welche ganz klar den klassischen Desktop in den Vordergrund stellen. Ich benötige große Bildschirme, eine Tastatur (ergonomisch bitte) und eine Maus. Ich kann zum arbeiten mir nicht vorstellen auf einem mini Tablet herum zu tippen. Ein ständig verschmierter Bildschirm ist keine Sache die ich haben möchte. Auch ein Dokument nehmen wir mal einen Lebenslauf oder eine Bewerbung könnte ich mir niemals vorstellen auf einen Tablet ohne Tastatur zu schreiben. Für solche Aufgaben will ich ein Office. Ich für meinen Teil primär eben das von Microsoft. Solange ich es lokal ohne Cloud nutzen kann. Denn meine Dokumente haben in der Cloud nichts zu suchen. Internet ist positive Entwicklung, aber nichts das ständig im Zugriff sein muss. Daten sind privat und sind am besten auf meinem lokalen abgeschotteten System aufgehoben!

Brauche ich Windows 8?
Aktuell eher noch nicht. Die Hardware welche Windows 8 mit Touch Screen unterstützt hat für mich keinen passenden Kosten Nutzen Bezug. Ich bin eher ein Multi Bildschirm Mensch, der nicht genug Bildschirm Fläche haben kann. Aktuell 3 * 28 Zoll plus 1 * 42 Zoll. Für eine solche Ausstattung macht das Herum tatschen auf Bildschirmen wenig Sinn. Windows 8 stellt allerdings neue interessante Techniken unter der Haube zur Verfügung, welche ich kennen lernen wollte. Zudem finde ich es besser mich erst mit einer Technik zu befassen und diese zu benutzten, bevor ich mich darüber äußere. Meine Erfahrungen mit den Touch Features sind also eher Android / iPad geprägt. Windows 8 habe ich nur nebenbei mal angetouched beim freundlichen PC Händler meiner Wahl. Wobei ich dort überrascht war, wie gut sich der Windows Desktop einer Pro Version doch bedienen lies. Nur ist mir einfach ein Tablet mit Windows 8 Pro für knapp 1000 Euro den Spaß nicht wirklich wert. Für gerade mal 13 Zoll, danke um das Geld bekommt man richtige große Notebooks, die ich bevorzugen würde.

Ist Windows 8 dafür verantwortlich das der PC Markt einbricht?
Mit Sicherheit nicht. Warum werden heute weniger PC verkauft als in den vergangen Jahren? Ich denke ganz einfach daher, dass die Sättigung des Marktes schon länger erreicht ist. Heute ist die Leistung der PC Rechner schon länger auf einen Niveau welches nicht mehr einmal in Jahr einen Neukauf erfordert. In den Anfangszeiten benötigte man ständige neue, schnellere, bessere Hardware. Selbst ich Leistung Besessener kann heute locker 3 Jahre mich im Zaum halten, bevor ich neue Hardware anschaffen muss. Für viele der Desktop Systeme ist heute das effektivste Tuning eh günstig zu erreichen, man baut zusätzlich ein Solid State Drive als Bootplatte für das Betriebssystem ein. Was allerdings erst mit Windows 7 sinnvoll erscheint, das Windows XP nicht wirklich mit Solid State Drives zugehen kann. Windows Vista lassen wir mal außen vor, ich denke das geht ebenfalls, aber Windows Vista ist nicht wirklich ein System das ich gelungen fand. Wenn der Nebeneffekt eine neue Installation sein sollte, schadet dieser Umstieg zudem nicht. Eine neu Installation von Windows tut Systemen, welche über Jahre betrieben wurden, eh meinst recht gut.

Meine Aktuelle Hardware April 2012:
Das System ist jetzt knapp 2 Jahre alt. Bedarf für neue Hardware besteht aktuell in keinster Weise, da meine Hauptmaschine mit einem Intel I7 970 hexa core ausgestattet ist. Dank Intels Hyper-Threading Technik zeigt der Taskmanger 12 Kerne für dieses Spielzeug an. Mit SSD Bootplatte und Western Digital VelociRaptoren (450 GB) auch von der Festplatten Leistung recht flott 🙂 Die einzige Änderung in den letzten Jahren war eine Hochrüstung der SSD von 64 GB auf 128 GB.Dieses System hat eher Leistung im absoluten Überfluss.

PC-Markt, Tablet Boom, Windows „Schuld“?
In den letzten Jahren boomten so richtig die Smartphones und Tablets. In diesen Bereichen konnte Microsoft sich eher nicht so gut behaupten, wie früher im Desktop Bereich. Hipp sind heute diese verschmierte Touch Teile einfach. Da viele heute schon einen Desktop PC oder einen Laptop zuhause haben, wird zusätzlich ein Hippes Touch Teil angeschafft. Klar ist auch viele kaufen ein Gerät welches mit der vorhanden Technik harmoniert. Wer auf Apple setzt, schafft dann eher iPhone und / oder iPad an. Die Gerätschaften im geschlossenen Apple Kosmos arbeiten halt am einfachsten untereinander zusammen. Google versuchte ein Bein in diesem Markt zu stellen und versprach recht erfolgreich mit Android eine Alternative. Günstiger Teileweise und vor allem eben nicht der geschlossene Apple Kosmos. Android sollte frei und unabhängig sein. Später noch mehr zu denen meinen Erfahrungen mit Android. Dieser Hippe Tablet Boom knabbert aber am Budget der Konsumenten. Auf der einen Seite sind hier eine große Masse von Menschen, deren PC Hardware wie schon erwähnt heute länger hält und keinen Neukauf erfordert. Wenn alles funktioniert, warum sollte man dann etwas neu anschaffen? Die Tablets versprechen hier eine neue andere Bedienung und kommen daher erst mal auf den Wunschzettel. Windows wird meiner Meinung nicht weniger genutzt sondern ist einfach schon vorhanden. Um mit einem Tablet vernünftig zu arbeiten, braucht es eh oft parallel die vorhandene PC und Internet Infrastruktur sprich Wlan. Wenn man nicht gerade im Apple Kosmos gefangen ist, kann man somit unter Android die Multimedia Sammlung gemeinsam unter Windows und Android nutzen, da sich Android und Windows recht gut verstehen. Klar, denn noch muss Google auf Windows als Partner setzten, denn sie haben noch keine eigenes Betriebssystem 🙂

Smart Phone, Windows Phone,
Keine Frage, in diesem Bereich hat Microsoft zu lange geschlafen. Deren erste Ansätze mit Windows Phone brachten nicht den Mehrwert um gegen das hippe iPhone und später die Android Konkurrenz punkten zu können. Mit dem radikalen Umbau Konzept Windows 8 Kachel Oberfläche (Metro) und Windows 8 RT versucht man hier jetzt den Aufstand. Aktuell nicht mit den Erfolgen, welche man sich wohl erhofft hat, ich denke einfach das wird noch etwas Zeit brauchen. Wenn die Preise weiter fallen, wird sich hier noch einiges tun.

Updates eines Betriebssystems,
Eines der Themen welches ich zumindest als wichtig ansehe. In der Vergangenheit war das einfach, alle paar Monate gab es mal ein fettes Service Pack oder zwischen drin Hinweise im Netz und der Presse, man müsse Updates wegen Fehlern, welche zu Bedrohungen im Internet Betrieb eines Rechners führen, dringend installieren. Microsoft führe irgendwann ein automatisches Update ein, welches für so manchen Raubkopierer ein rotes Tuch war. Denn jetzt wurden die Windows Versionen mit dem Updates immer wieder auf Reihe gebracht 🙂 Sprich so manche Raubkopie verabschiedet sich nach dem Update. Nie mein Problem gewesen, den für eine gutes Betriebssystem zahle ich gerne seinen Preis. Ich bevorzuge es direkt zu bezahlen, anstelle ein angebliche so freies System wie Android einzusetzen, welches sich dann durch ständige nervende Werbung bzw. meine Daten als Einnahme Quelle verwendet. Es gibt nun mal nichts umsonst. Wenn man nicht für eine Ware bezahlt, dann ist man selbst die Ware.

Was verstehe ich unter Updates und Patches?
Fehlerkorrekturen oder Behebung von Schwachstellen, welche von „bösen“ Menschen ausgenutzt werden können. Ich finde die Lösung der automatischen Updates wie sie Microsoft seit Jahren kostenlos zur Verfügung stellt, hier eine gelungene Lösung. Es ist klar, dass ein System nicht für immer Updates erhalten kann. Aktuell wird es 2014 dann Windows XP treffen. Ein System dessen Update Intervall 2011 noch einmal verlängert wurde. Nur muss man an dieser Stelle auch sehen, das XP mittlerweile richtig alt geworden ist. Die Menge der heute noch eingesetzten Versionen, zeigt allerdings wie gut dieses Betriebssystem über die Jahre den Menschen ein gutes Werkzeug war. Es ist hier dann halt irgendwann erforderlich auch kostenpflichtig auf ein modernes Betriebssystem upzudaten. Ich finde es war mächtig fair von Microsoft hier für schmale 30 Euro ein Update auf Windows 8 Pro angeboten zu haben. Klar, wenn man einen uralten PC einsetzte, konnte so ein Umstieg auch bedeuten, neue Hardware anschaffen zu müssen. Meiner Meinung nach, sind 5 Jahre oder noch ältere Rechner aber auch reif für den Schrottplatz. Bevor mich jetzt wieder jemand anmeckert, da seine 5 Jahre alte Kiste damit Probleme macht.

Heute finde ich, muss jedes Gerät welches im Internet verwendet wird, für seine gesamte Betriebsdauer ständig vom Hersteller des Betriebssystems und den Herstellern der Anwendungen mit Updates und Patches versorgt werden. Kostenlos selbstverständlich.
Man kann jetzt natürlich über die Betriebsdauer diskutieren. Ich bin da einfach aus dem PC / Windows Sektor verdorben. Ein Desktop Rechner kann schon locker 5 Jahre oder mehr halten. Eine geplante Obsoleszenz etwas über der Garantie Zeit, finde ich persönlich einfach nur eine üble Behandlung der Kunden.

Updates Microsoft Windows Welt,
sind für mich einfach die richtige Vorlage wie man es machen kann. Automatisch oder als Hinweis es sind Updates vorhanden. Ich entscheide wann ich meine Updates einspiele. Anfangs war ich kritisch und befürchtete Probleme. Zu meinem Glück, waren meine Maschinen aber immer so aufgestellt und mit legaler Software ausgerüstet, das ich nie Probleme mit den Updates hatte. Im Regelfall gibt es jedem Monat Updates fürs Betriebssystem und die Microsoft Anwendungen. Sollte besondere Umstände es erfordern, kommen wichtige Updates eben auch mal vor dem Patch-Day. Auf jeden Fall eine Lösung die mir behagt.

Updates Apple,
okay, hier muss ich erst einmal klar sagen, keine persönlichen Erfahrungen vorhanden. Apples Kosmos und die Apple Abschottungspolitik verhindern, dass ich irgendwelche Produkte dieses Herstellers kaufen würde. Geplante Obsoleszenz als Firmenprinzip will und werde ich nicht unterstützten. Ich mag freie Systeme bzw. die Trennung zwischen Hardware und Software Hersteller. Etwas das damals Microsoft mit dem IBM Kompatiblen Rechner groß gemacht hat.
Aus dem Bekannten Kreis hörte ich immer wieder, Updates waren nicht immer einfach zu handhaben. So manches iDinges war nach dem Update etwas geschädigt. Geplante Obsoleszenz, ist für mich auch ein App Store, welche Updates von Apps aufs iDinges lädt, die auf der aktuellen Version des Betriebssystems nicht mehr laufen. Eine wirklich coole Lösung, dass man diese App dann nicht mehr downgraden kann. Coole Lösung, aber ein iDingens ist eh dann out, wenn es den Nachfolger gibt. Ich bin halt nicht cool und kann mit diesen Statussymbolen nichts anfangen.

Updates Android,
Wahrscheinlich leide ich an dieser Stelle in erster Linie unter meiner enttäuschten Erwartungshaltung. Don’t be evil, steht auf Googles Fahne. Google ist nun mal der große Papa hinter Android. Ich ließ mich blenden und erkundigte mich nicht gut genug. So kaufe ich vor 1 1/2 Jahren ein Samsung Galaxy i9000 damals mit Android 2.2 und war so naiv zu glauben, Android würde Updates erfahren wie Windows. Verkauft wird das Ding heute immer noch, nach wie vor mit Android 2.2. Gut ich habe vieles mit diesem Ding verstehen gelernt, so gesehen keine Fehlinvestition. Vor etwa einen halben Jahr schaffte ich dann aus beruflichen Gründen noch ein Acer Android Tablet A210 mit Android 4.0 an. Immerhin bekam das Acer immerhin einmal ein Update. Meine Erwartungshaltung war einfach, dass alle Android Geräte wenn auch etwas verzögert durch den Hersteller ein Update erhalten würden. Gut gelernt, ich bekomme hier auch Kostenpflichtig schnell ein Update, wenn ich mir regelmäßig neue Android Geräte kaufen werde.

Updates Android Apps, das ganz böse Erwachen…
Soweit so gut, also habe ich nun das freie „Don’t be evil“ Android. Meine erste Erkenntnis, oh wie fein, der Hersteller weiß was für mich gut ist und was ich so alles brauche. Eine große Masse Apps ist auf meinem Android Gerät installiert. Das kenne ich schon von Windows, komme ich doch mal in die Verlegenheit einen PC nicht zusammen zustellen sondern eine fertiges Angebot zukaufen, ist das Ding mit einigen Programmen verseucht, die Herr Hersteller für wichtig hält. Wo ist das Problem? Den Kram den ich nicht brauchen kann, deinstalliere ich einfach. Oder die andere Lösung, CD rein, alles bitte einmal neu und ich entscheide was installiert wird. Old School kann ich nur sagen, ist meine Denke hier. Wie komme ich nur auf die Idee, dass Android damit nur das Geringste zu tun hat? Ich bekomme ein Gerät das ab Werk mir keinen Administrator Zugang ermöglicht. A Rooten heißt das Zauber Wort. Jail Break heißt das wohl in der Apple Welt. So, wenn ich Herr über ein Gerät werden will, das ich gekauft habe, muss ich also erst mal „illegal“ die Sperren des Herstellers umgehen? Klar ist auch, damit ist dann mein Garantie Anspruch Geschichte. Aber man lernt und findet sich eben damit ab. Ob man das alles gut findet ist eine ganz andere Frage.

Updates Android Apps, Zweite Erkenntnis,
Wie oben beschrieben entscheidet der Hersteller welche Anwendungen ich als Basis einzusetzen habe. Ist dann halt so… Was ich absolut unschön finde, nicht nur das ich diese Apps nicht loswerden kann (ohne das Teil zu Rooten), ich müsste diese ganze Apps noch „kostenpflichtig“ (Trafik) updaten. Klar kann ich das unterlassen, allerdings darf ich somit täglich manuell in einer immer unübersichtlicheren Liste prüfen, welche verwendeten Apps nun wirklich ein Update haben.
Führt man die Updates nun doch über das Wlan ohne Trafik kosten aus, müllen diese Updates den Datenträger unnötig voll und kosten somit Speicherplatz. Unterm Strich, so überzeugt mich Android mit Sicherheit nicht. Zudem kommt es zu einem Wildwuchs und einer heute schon unglaublichen Fragmentierung der Android Versionen. Was für mich als Software Entwickler eine Entwicklung ist, die ich nur extrem kritisch betrachten kann. Siehe Browser Android und Apple.

Windows 8 Pro First Contact,
Mein erster Versuch einer Installation von Windows 8 im Virtual-PC scheiterte leider. Der Virtual-PC unterstützt Windows 8 leider nicht mehr. Also installierte ich die Windows 8 Beta auf einer alten Platte in meinem Intel Q6600 quad core Rechner. Erst mal ist man etwas irritiert wegen der neuen Kachel Oberfläche die für kleine Bildschirme vielleicht begeistern kann, für einen 28 Zoll aber eher enttäuschend. Auf dem Desktop fällt erst mal das Fehlen des Startmenus auf. Was mich anfangs irritierte, aber im Laufe der Zeit gewöhnt man sich daran. Dann hat es halt mehr Icons auf dem Desktop. Was mich wunderte, Windows 8 war auf der alten langsamen Festplatte fast so schnell gebootet wie mein Windows 7 vom der SSD. Eine weitere Installation auf einem freien WD Veloci Raptor 450 GB 3.2 ms, bootet genauso schnell wie mein Windows 7 Pro von der SSD.

Windows 8 Pro Update von Windows 7 Home,
Auf meinem Laptop welcher nur über einen simplen Intel Prozessor U4100 1,3 Ghz mit 3 GB Speicher verfügt, war nur eine Windows 7 Home Version installiert. Für ein bisschen Email und Surfen im Urlaub völlig ausreichend. Was der Home Version einfach fehlt ist der Remote Desktop. Was also dafür sprach, eines der angeschafften günstigen Windows 8 Updates auf diesen Rechner zu installieren. Das Update startete ich über das USB-CD Rom. Das Update dauerte etwa 30 Minuten. Windows 8 startet erfreulich schnell. Vom Gefühl her 1/3 der Boot Zeit welche die Windows 7 Home Version benötigte. Sämtliche Anwendungen bis auf einen Treiber des Lenovo Notebook und Virtual-PC funktionierten. Es war keine neue Installation der vorhandenen Programme erforderlich. Auf dem Rechner waren verschiedene Visual Studio Versionen, MS-SQL, MS-Office 2007 und diverse andere Programme installiert. Ich installierte einen Freeware Startmenu Ersatz. Nach 2 Wochen deinstallierte ich das Startmenu wieder, denn ich stellte fest, ich verwende nur die Funktion zum Herunterfahren des Rechners. Somit, kann ich recht gut auf das Startmenu verzichten.

Windows 8 Pro booten,
Schnell, muss ich zugeben. Allerdings weiß ich mittlerweile, dass man hier etwas schummelt. Es wird eine Technik eingesetzt Schnellstart / Hybrid Boot. Grob gesagt (zumindest habe ich es so gelesen) ist der Schnellstart eine Mischung aus dem alten Booten aus dem Ruhezustand und einem normalen Bootvorgang. Hier wird nur der Kernel Zustand im hyperfil.sys gespeichert. Mit der alten Technik hatte ich häufig eher Ärger. Weswegen ich diesen Ruhezustand meist deaktivierte. Mir war ein sauberes komplettes Booten lieber. Mit Windows 8 kann ich nur sagen, gut gemacht Microsoft. Der Rechner braucht nur dann länger wenn er wirklich auf Grund von Update wirklich richtig bootet.

Windows 8 Pro Updates „Probleme“,
Die Installation des Laptops mit Windows 8 ist jetzt etwa 3 Monate alt. Zweimal als Updates installiert wurden, hatte der Rechner Probleme. Es war kein manuelles Eingreifen erforderlich. Der Rechner bootet mehrfach, einmal 5 Mal! Er meldete im Startbildschirm ein fehlerhaftes Update bzw. nicht für den Rechner geeignete Updates. Mir ist zwar unverständlich, warum Windows 8 diese heruntergeladen und installiert hat um dann festzustellen, dass diese nicht für die aktuelle Installation geeignet sind. Ein solches Verhalten habe ich unter Windows 7 noch nicht beobachtet.

Windows 8 Pro im Einsatz,
Im Grund unauffällig. Für jemand der Windows schon lange kennt, muss selbst ich oft erst einmal suchen, länger das bei den Vorgänger Versionen. Wie schon bei Windows Vista und Windows 7 landet man irgendwann in den guten alten Dialogen von Windows XP. Im Unterbau finden sich scheinbar noch massiv altes. Mir soll es recht sein, außer neuen Funktionen, welche XP noch nicht unterstützte, findet man sich so schnell zurecht. Die neue Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig. Für die Aufgaben für die dieser Laptop gedacht ist, klappt für mich mittlerweile alles wie erforderlich. Ich hatte vor kurzem die Bluetooth Kopplung mit meinem Samsung Galaxy i9000 getestet. Was ich hier etwas befremdlich fand, war die Kachel App welche sich immer wieder in den Vordergrund drängte. Für jemanden wie mich welcher die Desktop Gui bevorzugt, nicht so genial. Vor allem empfand ich viel Inhalt und Optik aber wenig Funktion in dieser App. Sobald man etwas anwählte landete man wieder auf dem Desktop. Aus einem Guss scheint mir das nicht.

Windows 8 Pro Wlan,
Immer wieder lese ich Windows 8 hätte Probleme mit dem Wlan. Die Kombination aus Lenovo Laptop und Fritz!Box 7270 kennt dieses Problem nicht. Das neue Ultrabook von Samsung welches seit einer Woche den letzten jetzt defekten XP Laptop ersetzt, funktioniert ebenfalls ohne jegliche Probleme.

Windows 8 Pro RT (Kachel) Apps,
Ich habe den Kalender und das Mail Programm ein wenig getestet und kann mich für die voll Bildschirm Lösungen nicht wirklich begeistern. Die meisten anderen Kachel Anwendungen bringen mir keinen echten Mehrwert, daher setzte ich diese nicht wirklich ein. Für meinen Einsatz Zweck ist einfach nichts Passendes dabei. Da ich mit meinem vorhanden normalen Windows Anwendungen auf dem Desktop nach wie vor ohne irgendwelche Einschränkungen arbeiten kann, sehe ich aktuell keinen Grund mir irgendetwas aus dem (App) Store zu beschaffen. Noch weniger gar Apps zu kaufen.

Windows 8 Pro Remote Desktop,
Das Hauptargument den kleinen Laptop mit auf Windows 8 Pro upzudaten war der Remote Desktop. Dieser hat eine wichtige Änderung erfahren. Wie ich schon vom meinem Home Server 2011 wusste, kann der Remote Desktop jetzt Multi Bildschirmlösungen unterstützten. Eine Funktion welche ich mit meinen 4 Bildschirmen am I7 Desktop sehr zu schätzen weiß. Somit eignet sich der Windows 8 Laptop jetzt wunderbar für Test der neuen Oberfläche auf einem Multi Bildschirmsystem.

Windows 8 Pro Tod für Virtual-PC,
Ein kleiner Wertmutstropfen, Windows 8 unterstützt den Virtual –PC nicht mehr.

Windows 8 Pro Hyper-V,
Anstelle von Virtual-PC hat die Pro Version von Windows 8 Hyper-V im Angebot. Die virtuellen Rechner lassen sich von Virtual-PC problemlos ebenfalls in Hyper-V einbinden und starten. Zumindest auf meinem Intel Q6600 quad core Rechner. Die Betriebssysteme müssen zwar neu aktiviert werden bei Microsoft wegen der geänderten virtuellen „Hardware“, können aber direkt weiter verwendet werden. Hyper-V hat vor allem 2 entscheidende Vorteile, der Speicher kann dynamisch zugeteilt werden. Der Virtuelle Rechner bekommt nur den wirklich benötigten Speicher vom Host System. Die zweite wichtige Neuerung: Es werden mehr als ein Kern unterstützt. Die virtuelle Maschine im Virtual-PC hatte maximal einen Kern. Der virtuelle Hyper-V Rechner kann so viele Kerne wie die Windows 8 Host Maschine erhalten.

Windows 8 Pro Hyper-V Der Hacken,
Der Hacken an Hyper-V, es läuft auf meinem Intel Prozessor U4100 nicht. Der U4100 unterstützt nicht Intel VT. Somit könnte man jetzt doch das Argument unterstützen, Windows 8 macht neue Hardware erforderlich. Nur war dieser Laptop dafür nie geplant, es war ein nettes Feature unter Windows 7 Home mit dem Virtual-PC.

Native Anwendungen?
Bis vor noch nicht allzu langer Zeit, war es für mich keine Frage. Anwendungen wurden unter Windows programmiert und man erreichte damit die große Masse. Erste Veränderungen hatte ich 2003 erlebt. Plötzlich waren Web-Anwendungen Hype. Klarer Vorteil, keine Notwendigkeit eine Anwendung lokal zu installieren. Den Link ins Internet oder Intranet kennen und gut ist es. Wie zu guten alten Großrechner Zeiten, der PC vorkommt zum dummen Terminal Client. Der witzige Nachteil dieser so gelobten Technik, die Rechenleistung hat wieder der Server zu bringen. Der Client macht ja nur ein bisschen Anzeige und Eingabe. War 2003 mit den Desktop Browsern noch eine echte Herausforderung, da jeder Anbieter seinen eignen Brei kochen musste. Sowohl Apple mit seinen Apps, Android mit seinen Apps und heute Windows mit seinen RT Apps versuchen da heute neue Wege zu gehen. Dank meines Android Smart Phone und der kostlosen Eclipse mit dem Android SDK kann man ja recht einfach native Android Apps programmieren. Oh was für ein Graus, zwangsweise verseucht dann allerdings Java den Windows Rechner. Schöne Welt der Viren, endlich ist das Tor für euch geöffnet. Zum Glück habe ich einen guten Scanner und dieser Dreck wurde erkannt und rechtzeitig beseitigt. Schön auch zu sehen, dass es rein Java war, das den Weg in meinem Rechner zu finden meinte. Läuft jetzt alles abgeschottet in einer virtuellen Maschine und Java ist deinstalliert. Wo doch auch Java damals so Hype war und schon damals das Ende vom Microsoft eingeläutet war.
Die Erfahrungen und Erkenntnisse Android Apps zu programmieren, empfand ich wie eine Versetzung in die Steinzeit des Programmierens. Okay, gebe zu ich bin einfach verseucht vom bösen Microsoft und kenne nun mal die Wege wie man heute unter Visual Studio Anwendungen entwickelt. Ich finde diese Umsetzung um Welten gelungener als das was ich unter Android kennen gelernt habe. Aber es geht, mit erheblich mehr Zeitaufwand. Apple Apps habe sich direkt erledigt, den ich schaffe mit Sicherheit keine prioritäre Apple Hardware an um für diesen geschlossenen Kosmos Anwendungen zu programmieren. Windows RT hat für mich hier auch erst mal schlechte Karten. Ich habe zwar sämtliche Möglichkeiten unter Windows, aber es gibt einen anderen wichtigen Grund dagegen prioritäre Apps für Android, Apple oder Windows RT zu programmieren. Man muss mehrere Versionen einer Anwendung für jeden dieses Betriebssystem implementieren. Was ich an Einschränkungen unter Android schon kennen gelernt habe, lässt mich eindeutig eher auf die Entwicklung von Web-Anwendungen im Browser kommen. Somit muss ich nicht zig Versionen für mehrere Betriebssysteme entwickeln bzw. warten.

Web-Anwendungs-Entwicklung Browser Android und Apple
Nun, man hat nur als Software Entwickler verschiedene Möglichkeiten. Man kann die mobilen Touch Geräte einfach ignorieren und sich einfach auf die normale Windows Desktop oder Web-Entwicklung konzentrieren. Damit hätte man ein leichtes entspanntes Leben 🙂
Wie ich im Absatz „Native Anwendungen“ beschrieben habe, war die Entscheidung gefallen, primär das Glück in Web-Anwendungen im Browser zu suchen. Im Grunde eine richtige Entscheidung. Wenn man mit den Einschränkungen von Apple und Android zu leben lernt. Ob nun mit Microsoft Techniken des ASP.net Framework oder Eclipse und PHP ich entwickle wie der Leser hier vermutet unter Windows. Da nun mal der Internet Explorer die beste Einbindung in den Debugger des Visual Studio hat, verwende ich erst einmal diesen. Was dann im Chrome, Firefox oder Opera nicht funktioniert im JavaScript oder HTML Bereich, wird dann später in deren Developer Tools untersucht und passend gemacht. Noch drücke ich mich vor der Anschaffung eines iPad 🙂 Was das Tablet angeht verwende ich mein Acer Icona Tab a210 mit Android 4. Auf dem Tablet sind der native Android Browser, Chrome, Firefox, Opera Mobile und Opera Mini installiert.

Web-Anwendungs-Entwicklung Browser Mobile vs. Desktop
Wenn man annehmen sollte, das die Entwickler der Browser mittlerweile so weit sein sollten, Browser zur Verfügung zu stellen, welche sich nicht so sehr unterscheiden, so liegt man falsch.
Auf dem Desktop würde ich sagen das Ziel ist erreicht. Hier nehmen sich die Browser in den Grundlagen nicht mehr die Butter vom Brot. Klar wenn man jetzt ganz geil auf die neuesten HTML 5 und CSS 3 Features schielt, findest man noch genug Diskussionspotential. Mir geht es hier aber einfach um die Basics Web-Anwendungen umzusetzen. Also Daten präsentieren und Benutzer Eingaben annehmen und prüfen. Wie war so schön die Aussage eines Instrukteurs in einem Kurs zur Entwicklung von Web-Anwendungen? Finger weg von dem modernen Zeug, es macht nur Ärger. Er meinte damit neue HTML 5 Techniken, welche nur in bestimmten Browsern funktionierten. Bei Web-Anwendungen im kommerziellen Bereich die nicht für alle Anwender im Internet gedacht sind, kann man sich diesen Luxus auch erlauben. Man kennt die grobe Zielgruppe und kann eine grobe Technik Vorgabe anfordern. Was zum Beispiel bedeutet im Desktop Bereich die aktuelleren Browser Versionen nur zu unterstützen. Damit hat man alte Kröten wie Internet Explorer 6 und 7 schon mal aus dem Kreuz.
Wenn man jetzt meinen sollte, so umgesetzte Web-Anwendungen würden auf einen Tablet Browser in der Android oder Apple Welt ebenfalls einfach funktionieren, ist man schnell angeschmiert. Grundlegende einfache Dinge werden von den mobilen Browsern immer noch nicht unterstützt. Simples scrollen innerhalb von divs funktioniert einfach nicht. Safari und auch die auf WebKit basierenden Android Browser sind nicht in der Lage simple Informationen wie scrollTop und scrollLeft überhaupt zu implementieren.

Web-Anwendungs-Entwicklung Android Browser
Primär grauenhaft finde ich hier die unterschiedlichen Bedienkonzepte zur Navigation zwischen verschieden URLs . Jeder Kocht hier seine eigene Suppe. Mein Problem, ich habe einige Aufgaben mit großen Grafiken zu lösen. Ganz schnell sind hier die schwachen Prozessoren recht überfordert. Wie zu den Anfangszeiten der PCs scheint das Ding Tod und regiert nicht mehr. Selbst der älteste und schwächste noch hier vorhandene PC lacht sich darüber einen.

Web-Anwendungs-Entwicklung Apple iPad Safari Browser
In erster Linie nervt der Safari damit, das scrollen in iframes ein nicht vorhandenes Feature ist. Hat mich dazu gezwungen eine Web-Anwendung aus 2005 zu überarbeiten. Eine Technik wie das iframe ist einfach etwas das zu funktionieren hat. Wie der native Android Browser ist das iPad nicht in er Lage eine Grafik mit 2 Finger Zoom zu vergrößern, zumindest in einem Visual WebGui Kontext. Einschränkungen, die mich eindeutig davon überzeugen, dass die Desktop Versionen der Browser weiterentwickelt sind. Selbst die veraltete Windows Version des Safari kennt diese Probleme nicht.

Fazit nach 3 Monaten:
Primär wichtig bis auf Virtual PC laufen alle Anwendungen problemlos. Visual Studio 2008 bis 2012 funktionieren ohne Einschränkungen. Die MS-Express Datenbank läuft halt jetzt nicht mehr in einer virtuellen Kiste sondern direkt unter Windows 8. Auch gut.

Windows 8 hat im Vergleich zur Windows 7 Pro Version mit vollwertigen Remote Desktop nur einen wirklichen Vorteil für mich: Der Windows Remote Desktop unterstützt alle 4 Bildschirme meines großen I7. Was aber die modernen Server als auch der 2011 Home Server ebenfalls unterstützen.
Ganz Praktisch hin und wieder.

Mit dem Kachel Apps kann ich noch nicht wirklich etwas Positives erkennen, aber man muss diesen Kram nicht nutzen 🙂

Für meinen Hauptrechner gilt, Windows 7 Pro ist ein optimales, schnelles und sehr stabiles System. Mit I7, SSD, Raptoren und 12 GB Ram bleiben da keinerlei Wünsche offen. Hyper-V läuft zum Test auf meinem alten Q6600 Quad Core. Unter Windows 7 arbeite ich mit dem guten alten Virtual-PC.

Windows 8 taugt, es kann nur noch besser werden was die Gui angeht. Primär würde ich zwar die Windows 7 Gui bevorzugen, aber mit Windows 8 kann man ebenfalls gut arbeiten.

Der ganze Touch Kram interessiert mich eher am Rande. Für Windows erst mal gar und überhaupt nicht. Die Kosten für neue Touch Hardware unter Windows 8 Pro finde ich völlig übertrieben. Ein Windows RT kämme erst in Haus wenn es denn sein müsste, zum Testen von Programmen. Was soll ich mit einem Mini Display das mit den Fingern ständig verschmiert würde? Kein Bedarf danke 🙂

Sollte es denn mal 28 Zoll Bildschirme geben die man touchen kann, bekäme ich nur sehr lange Arme. Bringt also auch nichts. Für einen 28 Zoll Kollegen sind meine Arme schon zu kurz. Ganz zu schweigen von den dreien 🙂

Ich hoffe nur, Microsoft hat es besser gemacht als Android und Apple. Deren Browser halte ich persönlich für eine Katastrophe. Was für Einschränkungen man in der Web-App Entwicklung aufgrund dieser Dinger machen muss, ist nicht lustig. Auf dem Windows Desktop sind die Browser mittlerweile so weit, das man halbwegs vernünftig arbeiten kann.

Zumindest habe kurz mal beim freundlichen Fachhändler rumgespielt und festgestellt den Desktop von Windows 8 Pro kann man recht passabel per touch nutzen. Der IE 10 ist dem IE 10 auf dem Desktop selbst im Kachel Modus recht ähnlich und lässt mich hoffen.

Ich weiß, IE ist böse. Mir ist er der liebste, denn er lässt sich mit dem Visual Studio direkt debuggen 🙂

@ the end:
Wie immer, meine Meinung und meine Erfahrungen. Eventuell konnte der (die) eine oder andere für sich etwas mitnehmen. Ich finde neue Technik immer spannend. Man wird sehen wie sich Windows in der Zukunft entwickeln wird. Todgesagte leben bekanntlich länger. So oft wie das Ende von Windows und Microsoft schon von vielen vermutet wurde, mache ich mir da mal wenig Sorgen.

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Remotedesktop-Protokoll RDP Absicherung


Remotedesktop-Protokoll RDP Absicherung: Warum?
Super! Was ist mir da für ein geiles simples Stück Software gelungen. Mein Web-Server wurde ständige angegriffen. Irgendwelche dumme Stücke Software welche versuchen mit primitiven Login / Password Kombinationen sich an meinem Remote Desktop anzumelden. Pff.. als ob man einen Account mit Namen Administrator noch offen hätte, zudem mit so primitiven Passworten. Vieles haben sie versucht, da grinst man nur, wenn Leute solche Login Namen verwenden. Nun aber es nervt, denn der Server reagiert immer drauf und das kostet einfach ein bisschen Leistung, was ja nicht sein muss. Also musste eine Lösung her. Viele Tipps im Netz, aber nichts was mich wirklich weitergebracht hätte, also mir gefallen hätte. Ich brauche dem Remote Desktop, nur so komme ich an die Kiste ran. Also musste eine andere Lösung her. Cool jetzt kann ich den Remote Desktop ein und ausschalten wie es mir beliebt. So Jungs vorbei sind eure doofen Versuche. Mein Server schüttelt nur noch den Kopf. So ist das mal richtig klasse. Bin ich angemeldet verweigert er sowieso weitere Sitzungen, so schlau kann man zumindest den Remote Desktop konfigurieren. Bin ich nicht angemeldet ist der Remote Desktop aus und erst recht keiner kommt da ran. Ich liebe .net was man damit alles feines Programmieren kann.

Windows 2008 Web-Server bei Strato, versucht ständig jemand zu hacken:
Wenn man richtig Testen will, bauchte meinen einfach einen Windows Server in Netz. Strato hat da ein recht günstiges Angebot, das ich mir jetzt seit über einen Jahr leiste.

Nervend waren nur langsam die ganzen wilden Versuche die mir das Ereignis Log meldete, fehlgeschlagenen Anmeldungen im Massen. Was steckt den da bitte dahinter? Ich war es nicht. Ich versuche nicht alle paar Sekunden mich mit Login Administrator, Admin, Backup, Test usw. anzumelden. Die IP Adressen kommen aus Russland, China, Türkei usw. Also will da jemand rein.

Eher egal, denn auf mein kompliziertes Login und einen entsprechend komplexen Password kommt eh so leicht keiner. Zumindest nicht diese simplen Angriffs-Automaten, die ich hier vermute. So ein Ding habe ich schon mal auf einen Kundenserver gefunden, aber das ist eine andere Story.

Erste Ansätze den Remote Desktop abzusichern:
Mich nervt es nur, denn es kostet auf der schwachen virtuellen Kiste von Strato etwas Leistung. Also was tun? In Netz fand ich nur eine für mich gute Lösung. Einstellung am Remote Desktop, er nimmt nur eine Verbindung an. Gute Lösung, mit dieser Einstellung war erst mal Ruhe, während ich die Remote Desktop Verbindung selbst offen habe.

Die für mich optimale Lösung:
Aber nachts waren die Jungs wieder ständig am probieren. Grrr… Ich wollte also eine andere Lösung haben. Wie einfach das doch war. Ich fand einen Registry Einstellung, die ohne Reboot des Servers den Remote Desktop nach Wunsch ein bzw. ausschaltet. Also brauchte es nur noch eine kleine .net Schnittstelle mit der ich diese Einstellung manipulieren kann. Ein kleines Programm und ein WCF Service auf dem Web-Server und schon kann ich dem Remote Desktop einfach für den Normal Betrieb abschalten. So laufen die Versuche sich anzumelden direkt ins Leere ohne den Web-Server sinnlos zu beschäftigen.

Die Technik dahinter:
Klar gibt es viele Wege eine Schnittstelle in einen Web-Server einzubauen, welcher einen solchen Service zur Verfügung stellt. Einen ersten simplen Test hatte ich einfach über eine Web-Anwendung im IIS gefahren. Nachdem sich die Technik bewährt hat, habe ich eine Technik implementiert, welche mit einem eigenen WVF-Dienst arbeitet. Diese ist ebenfalls von außen ansprechbar. Allerdings habe ich diesen noch komplexer aufgesetzt. Erst mal muss ein Angreifer hier dahinter kommen auf welchen Port dieser Dienst überhaupt reagiert. Die andere wichtige Thematik der Dienst reagiert nur auf eine spezielle Anfrage Anmeldung. Bevor eine Reaktion erfolgt, prüft der Dienst, ob die Anmeldung von der IP Adresse meines Heimnetzwerkes kommt. Alle Anfragen von anderen Adressen werden direkt ohne Rückmeldung verworfen. Eine weitere Sicherung sind Zeitfenster in denen der Dienst überhaupt auf Anfragen reagiert.
Es gibt auch eine kleine Fall Back Option. Wenn ich den Server über die Administrator Konsole bei Strato neu starte, schaltet der Dienst beim Neustart des Rechners, mit den Remote Desktop für 5 Minuten frei. Somit kann ich in wichtigen Fällen außerhalb meines Zeitfensters zur Administration trotzdem Zugriff auf dem Server bekommen.
Dieser Fall Back kann natürlich auch dann eingesetzt werden, wenn der Dienst nicht reagieren sollte.

Test der Lösung:
Ich gebe zu intensiv getestet bevor ich diese Anwendung aktiviert habe, wäre übel wenn man sich selbst aussperren würde. Dann wäre die Lösung nur gewesen, die Jungs bei Strato macht die Kiste mal platt und spielt den 2008er Server neu auf. War aber zum Glück nicht erforderlich!
Aber die zwei Tage Arbeit haben sich rentiert. Funktioniert Klasse.

Fazit:
Es wird erheblich schwerer so meinen Zugang zu knacken.
Ein guter Tag, wenn man so eine Aufgabe erfolgreich bewältig hat.

Warum keine Alternativen zu Remote Desktop?
Klar gibt es zig Anbieter die ebenfalls eine Steuerung des Rechners über andere als dem Microsoft Remote Desktop anbieten. Auch viele die Kostenlos einsetzbar wären. Allerdings sind die meisten nicht schon schnell und komfortabel wie der Remote Desktop. Zudem kosten die meisten zumindest etwas von dem eh so knappen Speicher auf meinem Web-Server. Jedes andere Tool bietet wieder neue Angriffspunkte für Angreifer die auf dessen Port rum probieren. Meine Lösung ist an dieser Stelle extrem schlank was den Speicherverbrauch angeht. Ein großer Bonus in meinen Augen ist, eine solche individual Lösung ist unbekannt und daher erheblich schwere zu knacken als eine Standard Lösung. Außerdem bevorzuge ich immer gerne Lösung, die ich selbst entwickle, da bin ich Herr über den gesamten Quellcode und nur ich kenne die Hintertürchen 🙂

Erfahrungen seit dem die Anwendung ab 22.01.2013 in Betrieb ist,
Mein Ereignis Log ist erfreulich leer. Nur noch Eintragungen in der Sicherheit, welche meine Anmeldungen bzw. die des Web-Servers beschreiben. Vom 11.02.2013 bis zum 02.03.2013 sind das gerade mal 207. Ich mag keine zu langen Listen in der Ereignisanzeige! Früher waren das tausende, wenn alle paar Millisekunden über Stunde sich einer anzumelden versuchte. Lässt sich jetzt erheblich besser Verwalten und Prüfen!

Sollte jemand eine solche Lösung selbst gerne einsetzten wollen,
schreiben sie mir einfach eine Email an cvo@cvo-s.de. Wir können uns dann gerne über eine für sie angepasste Lösung unterhalten.

Nebeneffekt My Eventviewer,
Ich warte damals auf das go für ein Projekt. Hatte also daher Zeit mal wieder ein nettes Tool zu Programmieren. Mir ist die Windows Variante etwas zu träge und erlaubt mir nicht schnell und effektiv die Analyse der aufgelaufen Meldungen. Sieh da, lässt sich mit .net sehr einfach auslesen. Also schrieb ich mir eine nette kleine Windows Forms Anwendung, welche mir meine Analysen schnell durchführt. Netter Nebeneffekt, ich kann die Einträge damit auch schnell und effektiv mit einem Klick löschen. So habe ich meist eine schöne leere Ereignisanzeige.
Was mich zudem wunderte, die Anwendung arbeitet schneller als das Original. Was mich zusätzlich erfreute, auf dem eher trägen virtuellen Strato Windows 2008 Server. Angenehm ebenfalls, scheint weniger Speicher zu benötigen als die Windows Version der Ereignisanzeige.

Nebeneffekt des My Eventviewer, My ISS Log Viewer,
Wenn man schon so schön beim parsen und analysieren ist, kann man ja gleich noch einen drauf packen. Mein DataGridView Control, welches ich in einer Version für Windows Forms und Visual WebGui umgesetzt habe, war das einfach die richtige Testbasis. Oder vielmehr ich brauchte eine sinnvolle Testbasis für diese Control. Unter Windows Forms hatte ich den Log EventViewer umgesetzt. Also macht ich mich daran im Kontext meines Visual WebGui Lernens eine Variante um zusetzten welchen die Logs des Internet Information Server 7 analysierte. Wenn man beim parsen von Textdateien sich schon einiges an Erfahrungen zusammen gesammelt hat, kein großes Thema. Im Zusammenspiel mit meinem Code Generator hatte ich sehr schnell eine fertige Umsetzung.

My ISS Log Viewer, Erkenntnisse:
An sich wollte ich ja nur erfahren, wann mein Kunde mit deinem iPad auf eine Test Web-Anwendung zugreift. Ich stellte aber fest, dass eine gut sortier bare List der Zugriffe auf den Web-Server, ganz andere nette Informationen liefern kann. Diese Daten gehen normal in den Logdateien irgendwie unter. Man kann sehr einfach ablesen, wie Default Verzeichnisse zur Verwaltung von Apache (php) und MySQL normal wohl bei Standard Installationen heißen 🙂 Wer wird da jetzt was Schlimmes denken, wenn auf einem Windows Server 2008 diese Seiten versucht werden auf zurufen? Pech nur das dieser Server damit nicht dienen kann. Vermute dahinter ähnliches wie beim Versuch dem das Login / Passwort des Remote Desktop auszuspähen. Pech, mein Server hat zwar sowohl eine MySQL als auch eine MS-SQL Express Datenbank, aber beide werden nur über die Konsole mit feinen Windows Programmen verwaltet. Vor allem daher sehr interessant, da die IP dieses Server an sich keiner außer meinen Kunden kennt. Eine reine pure Testmaschine, für meine Web-Anwendungsentwicklung. Ja die Cloud hat schon ihre Tücken.

meine Meinung zum IE 9 / IE10


Inspiriert zu diesem Blog hat mich Microsoft auf der IE Browser Fan Seite. Die fragten am 15.Juni.2012 „Sag uns, was du am Internet Explorer 9 gut oder nicht gut findest“.

Ihr möchte meine Meinung zum IE 9?

Gerne, aber nicht als drag and drop mit automatischen Texten 🙂

Ich bin seit Jahren ein Fan des Internet Explorers.
Zuerst einmal einfach deswegen, weil der IE ein vorhandenes Programm meines Windows ist. Man muss nicht extra etwas zusätzlich installieren. Er ist direkt da und funktioniert einfach. Egal in welcher Version…

Da ich Web-Anwendungen unter ASP.net entwickle habe ich natürlich andere Anforderungen als ein einfacher surfender Browser Benutzer. Daher arbeite ich aber zum Test der Anwendungen ebenfalls mit anderen Browsern. Aktuell sind das IE6, IE8, IE9, IE10, FireFox, Chrome, Opera und Safari.

Dank des Virtual-PC steht mir ja mein gutes altes Windows XP mit den Vorgängern des IE9 weiterhin zur Verfügung. Auf meiner Mastermaschine ist Windows 7 Professional installiert. Mit Abstand das beste Betriebssystem das ich je eingesetzt habe. Mit der 64-Bit Version ist endlich so viel Speicher möglich wie man benötigt. Meine 12 GB konnte ich noch nie ausreizen.

Windows 8 Beta
Leider läuft die Windows 8 Beta nicht mehr im Virtual-PC. Daher habe ich den Release Candidate auf einem meiner freien Raptoren auf meinem alten Q6600 installiert. Zur Ehrenrettung des Kachel Monsters Windows 8 kann ich sagen, immerhin es ist selbst auf diesem alten Rechner wirklich schnell. Primär interessiert mich aber weniger die Kinderspielkacheloberfläche, wichtig war mir Zugriff auf den IE10. In der ersten Beta hat mich der IE10 wenig begeistert. Warum, dazu später.

Warum den IE als Hauptbrowser einsetzten?
Je nach Anforderung des Projektes stellt sich die Frage welche Browser Versionen man unterstützen soll bzw. auf welchen Browsern wird entwickelt und getestet. Bei einer Art Auftragsfertigung legen nun mal die Kunden fest, welche Ziel Browser das sein werden. Leider kann man sich nicht auf nur einen Browser festlegen. Gerade beim IE9 kommt es hier zu einem kleinen Problem. Der IE 9 steht erst ab Windows 7 (Vista) zur Verfügung. Da Windows 7 nun mal im Business nicht wirklich eingesetzt wird und viele Firmen nach wie vor massiv mit Windows XP arbeiten, ist das eine äußert ärgerliche Einschränkung. Mit Windows 7 hat sich die Akzeptanz im Business Bereich zwar wieder gebessert, aber die Anzahl der vorhanden Windows XP Installationen ist nach wie vor extrem hoch und muss daher berücksichtigt werden! In wieweit Windows 8 mit seiner Metro Oberfläche wirklich eine Rolle in Business spielen wird, ist schwer einzuschätzen. Ich glaube diese Entwicklung geht für den Desktop in die falsche Richtung.

Web-Anwendungs-Entwicklung Browser Wahl,
Je nach Anforderung des Projektes stellt sich die Frage welche Browser Versionen man unterstützten soll bzw. auf welchen Browsern wird entwickelt und getestet. Bei einer Art Auftragsfertigung legen nun mal die Kunden fest welche Ziel Browser das sein werden. Leider kann man sich nicht auf nur einen Browser festlegen.

Das Elend der Web-Anwendung Entwicklung ist es, einfach eine Lösung zu implementieren, die auf den wichtigsten Browsern eingesetzt werden kann. Da die Browser nun mal alle ihre eigene Suppe kochen müssen, ist man gezwungen auf die eine oder andere Technik in einem solchen Projekt zu verzichten. Heute ist JavaScript für eine ersthafte Web-Anwendung unverzichtbar. Ohne Ajax kann man einfach keine komfortable und performante Web-Anwendung umsetzen.

2011 erste Web-Anwendung auf Basis des Internet Explorer 9
Ende 2011 entschloss ich mich für die aktuelle Web-Anwendung auf den IE 9 umzusatteln. Eine gute Entscheidung. In einen Projekt zuvor setzen wir zugekaufte ASP.net Web-Controls von Infragistics ein. Das war eine schlechte Entscheidung. Da der IE9 einige Zöpfe abschnitt und in vielen Bereichen überarbeitet wurde, waren diese Controls nicht mehr funktionsfähig. Was in diesem Projekt leider zu einem zeit- und kostenaufwändigem kompletten Redesign zwang. Daher verwende ich in diesem Projekt ausschließlich Web-Controls des Microsoft Visual Studio. Was im Studio nicht vorhanden oder einfach unbrauchbar ist, wird mit eigenen Web-Controls erweitert. Somit habe ich die volle Kontrolle beim Versionswechsel und bin in der Lage meine Controls anzupassen und auf Dauer am Leben zu halten. Die Hoffnung stirbt zuletzt, daher baue ich einfach darauf, dass Microsoft Controls auch ein einem kommenden Studio weiterhin unterstützt werden.

Chrome im täglichen Einsatz,
Ich gebe zu im Regelfalle sind sowohl Facebook als auch Xing bei mir im Chrome geladen. Nicht weil Chrome besser wäre, nein einfach wegen der Übersicht in der Taskleiste. Der IE 9 ist mein Haupt Recherche Arbeitstier. Die Fenster enthalten somit die wichtigen Web-Seiten. Facebook und Xing sind so einfach schneller in der Masse der Fenster der Taskleiste zu finden.

Der Internet Explorer und der Browsermodus,
Der IE8 verfügte wie der IE9 über die Möglichkeit den Browsermodus einzustellen. Zumindest hat man den Eindruck das alte Verhalten der Vorgänger wäre einstellbar. Leider ist dem nicht wirklich so. Das beste Beispiel sind hier die Controls von Infragistics. Theoretisch sollten diese im IE9 im Browsermodus Internet Explorer 7 oder 8 dann doch funktionieren. Tests mit den echten Vorgänger Versionen zeigen eindeutig ein anderes Verhalten. Wäre nicht so tragisch, wenn es sich um rein optische Probleme handeln würde. Da sähe die Seite eben nur nicht ganz so schick aus. Leider sind die Fehler / Probleme oft gerade im JavaScript Bereich zu finden. Was dann natürlich verhindert, dass die Anwendung weiter genutzt werden kann. Leider haben die ersten Tests mit der ersten Beta des IE10 ein ähnliches Verhalten gezeigt. Die Web-Anwendung funktioniert im IE9 ohne Probleme, ohne Änderungen waren einige Funktionen in der Beta Version des IE10 nicht zum Laufen zu bekommen. Allerdings hat der IE10 des Release Candidate sich in dieser Hinsicht verbessert, es waren erheblich weniger Änderungen erforderlich.

Warum primär Web-Anwendungen für den Internet Explorer entwickeln?
Weil ich Business Lösungen umsetze. Eine solche Business Lösung ist die Umsetzung von Lösungen von firmenspezifischen Aufgaben. Seltener eine Anwendung für die Masse der Benutzer des Word Wide Web. Diese Anwendungen werden zum Teil zwar auch im Web betrieben, allerdings alle hinter einem Login versteckt. Die Daten und Informationen sind nicht unbedingt die großen weltbewegenden Geheimnisse, wohl aber wichtige Firmendaten, die nicht für jeden zur Verfügung stehen dürfen. Daher ist es im Regelfalle klar mit welchen Browsern die Benutzer arbeiten werden. Meine Kunden setzten nun mal überwiegend Windows ein. Daher ist der IE immer vorhanden.

Plattform Windows, daher IE die erste Wahl,
da die Kollegen Administratoren den IE zentral administrieren können, bevorzugen die meisten den Internet Explorer im Unternehmenseinsatz. Daher ist man mit der Basis Internet Explorer gut aufgestellt. Windows basierende Betriebssysteme sind nach wie vor die verbreiteteste Plattform. Was wohl auch in der Zukunft so bleiben sollte. Man kann nur hoffen, dass Microsoft nicht vergessen wird, wer und wozu Windows überwiegend eingesetzt wird. Im Business hat meiner Meinung nach, eine bunte Touchpad Oberfläche wie Metro sie darstellt keine wirkliche produktive Zukunft. Nichts gegen Metro, macht so etwas, aber fahrt zweitgeleisig. Eine Professionell Version für den Desktop Einsatz und eine Metro Oberfläche für die Menschen die ein Betriebssystem für den Spaß und nicht fürs Arbeiten benötigen.

Warum überhaupt Web-Anwendungen im Internet Explorer?
Auf der einen Seite sind diese heute einfach hip und modern. Auf der anderen Seite ist einer der Hauptvorteile für eine Web-Anwendung, dass man diese ohne eine lokale Installation direkt verwenden kann. Bei einem Update wird einfach die Anwendung auf dem Server aktualisiert und jeder Nutzer ist automatisch auf dem neuesten Stand. Macht bei einer Individual Business Anwendung doppelt Sinn, denn alle Daten befinden sich zentral auf den Servern. Somit ist es auch eine einfache Sache eine zentrale Datensicherung zu implementieren. Der Internet Explorer ist dazu eine gute Basis, denn er ist auf jedem System im Regelfall direkt vorhanden.

Entwicklung im Internet Explorer, Anpassung für andere Browser,
Da der Internet Explorer eine nahtlose Einbindung ins Microsoft Visual Studio hat, kann man direkt aus dem Debugger des Visual Studio den JavaScript Code debuggen. Was die Entwicklung natürlich erheblich erleichtert. Kommt man nicht umhin weitere Browser zu unterstützen, kommt irgendwann der Punkt an dem man diese von Hand zu Fuß testen muss. Die meisten Browser verfügen heute über Entwickler Tools. Mit diesen kann man in deren Debuggern ebenfalls den JavaScript Code untersuchen. Da nun mal verschiedene Implementierungen von JavaScript ihr Unwesen treiben, kommt man dann nicht umhin, Browserweichen zu implementieren um die Funktionalität in den anderen Browsern sicher zu stellen. Im Laufe der Jahre lernt man aber auch eine Art zu codieren, die in allen gängigen Browsern direkt funktioniert. Die ziemlich genial freie JavaScript Klassenbibliothek JQuery ist ein Werkzeug, das einem das Entwickler Leben auch erheblich leichter gestalten kann.

Warum Internet Explorer 9?
Weil er einfach schnell ist. Rein vom Gefühl her startet der IE9 auf meinem System am schnellsten. Es gab wohl eine Zeit, in der ich den FireFox ebenfalls häufig benutzte. Lange vor dem IE8. Zu dieser Zeit war der FireFox ein gutes Werkzeug. Heute kommt es mir beim FireFox so vor, als ob die Versionen fast täglich wechseln. Schön wenn man eine Software ständig weiter entwickelt, schlecht wenn die folgende Version sich anders verhält. Ganz übel wenn dadurch wichtige Funktionen einer Web-Anwendung nicht mehr funktionieren. Beim Internet Explorer ist ein längerer Zyklus vorhanden, der einem ermöglicht besser auf eine neue Version reagieren zu können.

Was für mich unterm Strich zählt,
der Internet Explorer hat mit der Version 8 erheblich aufgeholt. Die Version 9 hat noch einmal zugelegt was Geschwindigkeit und die JavaScript Engine angeht. Das die Sicherheit der aktuellen IE9 und IE10 Versionen erheblich besser geworden ist, ist ebenfalls ein positiver Aspekt. Das Internet ist im ständigen Wandel. Der Internet Explorer hat nach längerer Zeit wieder gute Neuerungen erfahren. Wenn nicht das Problem wäre, das die Versionen ab IE 9 nicht mehr unter Windows XP installiert werden können. Da liegen die anderen Browser leider vorne. Da ich eben überwiegend in ASP.net Bereich arbeite ist der Internet Explorer 9 einfach die beste Basis.

Wünsche für die Zukunft,
Als Web-Anwendungs-Softwareentwickler wäre es natürlich am schönsten, wenn der Internet Explorer wieder unangefochten Marktführer wäre. Dann müsste man sich nicht mit zig Browsern herumschlagen. Das war eine der großen Vorteile der Windows Desktop Anwendungen. Man konnte sich darauf verlassen, dass die Anwendung immer funktionierte. Die Gefahr durch ein Update im System die Anwendung zerschossen zu bekommen, war erheblich kleiner. Bei einer Web-Anwendung sieht das leider schlechter aus. Auf der anderen Seite, jeder neue Browser bedeutet wieder neue Arbeit zur Anpassung der installierten Web-Anwendungsbasis.

Echte Normen,
wären ebenfalls vortrefflich. Wenn sich alle Browser Hersteller endlich einigen könnten, eine echte gemeinsame Basis zu finden. Jeder Browser stellt sein HTML gleich dar, alle JavaScript Implementierungen verstehen dieselben Befehle. Aber wer will so etwas schon 🙂

A quick and dirty blog, installing the Windows Home Server 2011


Quick and dirty steht hier für eine nebenbei mitgeschriebene Doku, was mir das so untergekommen ist.

So heute ist der Windows Home Server 2011 angekommen. Mal sehen ob ich das Ding installiert bekomme. Erst mal mach das Ding ärger und meint einen Installationsfehler nach Auswahl der SSD Platte zu haben.

homeserver 2011 specified partion size is to large to support

so ein Dreck, außerdem stimmt das gar nicht, ihm ist die Platte zu klein. Also google angeworfen:
WHS2011 Installation auf Festplatte kleiner 160GB:

okay, also brauchen wir einen USB Stick mit einer cfg.ini.
Using an Answer File to Install and Configure Windows Home Server 2011
so und jetzt?

Erster Versuch direkt wieder Fehlermeldungen ohne Dialog. Booten wir halt noch mal.
Ladebalken…

[WinPE]
InstallSKU=SERVERHOMEPREMIUM
ConfigDisk=1
WindowsPartitionSize=61440

[InitialConfiguration]
Language=en-US
Locale=en-US
Country=US
Keyboard=00000409
AcceptEula=true
AcceptOEMEula=true
ServerName=HomeServer
PlainTextPassword=P@ssword
PasswordHint=Passing by
Settings=All

Okay, da scheint die WindowsPartitionSize noch zu groß zu sein. Ist zwar ne 60GB Flash Disk, aber formatiert ist das weniger, versuchen wir es mal mit 50000.
Neuer Boot Versuch…
Wer lesen kann ist im Vorteil… also zurück zu 61444 und hinzufügen des Key:
InstallSKU=SERVERHOMEPREMIUM

Bessere Vorlage „cfg.ini“ mit deutscher Tastatur gefunden:

[WinPE]
InstallSKU=SERVERHOMEPREMIUM
ConfigDisk=1
CheckReqs=0
WindowsPartitionSize=MAX

[InitialConfiguration]
Language=de-DE
Country=DE
KeyboardLayout=00000407
AcceptEula=true
ServerName=WHS
PlainTextPassword=?????
PasswordHint=Frag halt…
Settings=All

So wieder nichts, WindowsPartitionSize=MAX das war es jetzt. Okay Kopiert dann mal Dateien.
Okay, das Ding scheint zu laufen. Zumindest in der Arbeitsgruppe „Workgroup“. Was zwar nicht super fein ist, aber ist halt erst mal so.

Betriebssystem auf Laufwerk 3:

ups, die fehlenden Festplatten wieder angesteckt und schub war die Installation im A…
Nun meine SSD Platte ist Laufwerk 3 laut dem Bios. Die Installation lief aber als nur diese Platte angeschlossen war und mein Raid 0 auf den noch eine Windows XP Installation läuft, abgeklemmt war. Das wiederanschließen des Raid hat denn den Home Server gekillt. Also das Ganze noch mal neu.
Ginge vielleicht auch wenn man den dämlichen „Processd=true“ Eintrag aus der cfg.ini vorher löscht. Danke an Tom On Tech für diesen Tipp.

Tip Processd=true

Und mit diesem Trick haben wir dann bei der Neuinstallation die Arbeitsgruppe korrekt gesetzt:

Arbeitsgruppe(Workgroup) bei der Installation ändern

als Hilfe falls der Link mal verschwindet:

  1. normale CD-Installation mit Autoboot starten
  2. dann, wenn die Abfrage nach Server Name und Password angezeigt wird, Ctrl+Alt+Del drücken (kein PW eingeben!)
  3. dann auf den Task Manager gehen und starten
  4. unter Anwendung einen neuen Tasks öffnen
  5. Eingabe: „SystemPropertiesAdvanced“ und Kreuz bei Adminrechten machen
  6. im folgenden Dialog dann den Computer-Name und/oder die Arbeitsgruppe ändern
  7. alles mit OK bestätigen, danach den erforderlichen Neustart durchführen lassen
  8. nach dem Neustart die normale Routine durchführen ohne Online-Aktivierung
  9. beim Benutzerkennwort muss auf alle Fälle der Kennworthinweis gesetzt sein
  10. …und jetzt freuen

Auslagerungsdatei, anpassen:

So weit so gut, da wir ein Solid State Disk verwenden, wird die Auslagerungsdatei verlegt. Auf der Solid State hat sie nichts zu suche. Die Auslagerungsdatei wird ständig geschrieben, was kontraproduktiv für die Solid State Platte ist, da sie eben nur eine begrenzte Anzahl Schreibzyklen verkraftet. Ich weiß ich bin das päpstlicher als der Papst, aber so bin ich eben. Ebenso finde ich eine Auslagerungsdatei von einer Größe von 3GB wie der Arbeitsspeicher recht sinn frei. Wenn das Betriebssystem anfangen muss Speicher aus zu lagern, ist zu wenige Speicher vorhanden. Wären 3GB ausgelagert, wäre das System dermaßen am Swappen und langsam ohne Ende, das man damit eh nicht mehr arbeiten kann. Also verlege ich die Auslagerungsdatei auf eine richtige Festplatte und reduziere sie gleich mal auf 1GB. Auch noch zu groß, aber Platz auf Festplatten hat man heute ja ohne Ende.

Internet Information Server IIS ASP.net Anwendung Framework 4.0,

der eigentliche Grund für die Anschaffung des Windows Home Server 2011. So wie es aussieht ist dieser schon recht Komplett mit fast allen Features als Rolle des Servers direkt installiert:

Serverrollen des Windows Home Server 2011

Serverrollen des Windows Home Server 2011

Sehr sein, im Moment laufen die Updates, daher ist der Webserver im Moment rot markiert.
Im Web-Server an sich befinden sich schon eine ganze Masse von installieren Anwendungen:

IIS installierte Anwendungen

IIS installierte Windows Home Server 2011 Anwendungen

Da es sich um einen Home-Server handelt und dieser sich eben durch die Funktionen des Home Servers definiert, ist hier einiges davon zu finden.
Was mich aber erst mal nicht weiter stört. Die Funktionen werden ich bei Gelegenheit mir mal ansehen und austesten. Vielleicht findet sich das ein oder andere Feature mit dem man etwas anfangen könnte. Speziell die Datensicherung von weiteren Rechnern im lokalen Netz könnte ganz sinnvoll sein.

IIS Hosten meiner ASP.net Demo Anwendung Framework 4,

darum geht es hier ja eigentlich. Erst mal habe ich mir einen eigenen Anwendungspool erzeugt. Dann die Anwendung auf den Server kopiert. Die Anwendung wurde als Virtuelles Verzeichnis hinzugefügt. Wie es aussieht ist es ein ganz normaler IIS, keine Probleme. Alle Einstellungen konnten vorgenommen werden. Die Web-Anwendung ist wie im IIS von Windows 7 problemlos installiert. Sie Funktioniert wie erwartet. Die Leistung ist ebenfalls sehr gut. Der Intel Quad Core Q6600 Prozessor mit 2.4 Ghz war ein recht flotter Kollege anno 2008 als ich ihn angeschafft habe. Gegen meinen aktuellen I7 970 mit 6 Kernen (Hyper-Threading 12 Kerne) sieht er natürlich etwas alt aus. Aber wichtig das Hauptziel des Servers ist erreicht. Als Web-Server auf neuester Server Software Basis, ist das Test System erfolgreich installiert! Die Leistung als reiner Web-Server ist ebenfalls nur geringfügig schlechter als die des I7 Kollege. Die Demo Anwendung zielt auch genau darauf ab. Eine Leistungsfähige schneller Web-Anwendung unter ASP.net. Große Datenmengen mit schneller Antwortzeit ist das Ziel der Umsetzung. Es sind Implementierungen eigener Controls erforderlich um heute große Datenmengen mit Benutzer freundlichen Antwortzeiten umsetzen zu können. ASP.net an sich ist einfach und schnell zu benutzen, aber eine Anwendung mit guter Performanz trotz großen Datenmengen ist nach wie vor eine echte Herausforderung.

Multi Screens, Mehrere Bildschirm am System,

Vor Jahren war es noch eine rechte Herausforderung mehrere Bildschirme an einen Rechner zu bekommen. Kennengelernt habe ich 2 Bildschirm Konfigurationen vor mehr als 15 Jahren. Damals war ich noch als Softwareentwickler in der Automatisierungstechnik tätig. Wir hatten zu unseren Steuerungen erste Visualisierungen von Wonderware Intouch eingesetzt. Wonderware war eine der ersten Firmen, die eine stabile Visualisierung unter Windows zustande brachte. Selbst unter Windows 3.x war Intouch professionell einsetzbar. Zu der Zeit hatte ein Rechner genau einen Bildschirm. Multi Screen war damals etwas vom Mond. Dummerweise hatte ich in Freiburg bei einem Kollegen mit einem Projekt zu tun, in dem für mich etwas ganz neues eingesetzt wurde. Eine spezielle Grafikarte, die Windows / Intouch auf zwei 21 Zoll Monitoren nutzte. Damals ein teurer Spaß, hat mir nur nicht geholfen, ich musste 1000 DM für die erste Karte hinlegen. Seit dem verfüge ich über mindestens 2 Bildschirme an jedem Rechner. Ja 2 sind heute kalter Kaffee, auch ich bekomme den Hals nicht mehr voll. Jede billige Grafikarte verfügt heute über zwei Anschlüsse. Wie es so ist, reichten mir 2 irgendwann nicht mehr aus. Daher verfügt mein I7 auch über 2 Grafikarten mit 2 Anschlüssen. Zusätzlich ist eine USB Grafikarte installiert. Ich kann also bei Bedarf bis zu 5 Monitore mit einer Auflösung von 4 x 1920 X 1200 und einmal an der USB Grafikkarte 1920 x 1080 anschließen. Die aktuelle Ausstattung sind 3 HannsG 28 Zoll LCD mit 1920 X 1200 Pixel und ein 42 Zoll Full-HD Fernseher mit der Auflösung von 1920 x 1080.

4 Bildschirme am Rechner

4 Bildschirme am Rechner

Remote Desktop Home Server 2011,

ich staunte nicht schlecht. Erste Verbindung mit dem Home Server über Remote Desktop. Da haben sie etwas gemacht. Die Remote Sitzung hat jetzt nicht mehr Bildschirm 1 alleine, unglaublich, alle 4 Monitore werden jetzt unterstützt. Na wenn das mal nicht edel ist.

Guten Morgen Home Server,

Dienstag der 25.Oktober.2011. Auf Laufwerk 2 haben wir jetzt 10 GB für den Server belegt.

Festplattenbelegung nach Installation Windows Home Server 2011

Festplattenbelegung nach Installation Windows Home Server 2011

Der Server möchte Updates haben:

Updates, Windows Home Server 2011

Updates, Windows Home Server 2011

So Stunden später:

Updates sind installiert Windows Home Server 2011

Updates sind installiert Windows Home Server 2011

Bis jetzt waren das gerade mal 300 MB, mal sehen wie es nach dem Neustarten auf der C Platte aussieht. Nach dem Booten sind es 600 MB und er will noch 6 Updates, inklusive des IE9, also nächste Update Runde.

Treiber,

für die Soundkarte meines ASUS Board hatte Windows Home Server 2011 keine Treiber mitgebracht. Ebenfalls wurde meine Gainward Grafikarte nicht unterstützt. Der Vista Treiber der Grafikarte ließ sich installieren und scheint zu funktionieren. Das Setup der Soundkarte meldete Betriebssystem wird nicht unterstützt, allerdings funktionierte die Windows Suche nach dem Treiber und jetzt sind alle Komponenten installiert und scheinen zu funktionieren. Irrtum, der Sound Treiber geht nicht. Also suchen wir mal etwas Aktuelleres. Gefunden, nur sollte man beim Installieren auf einen 2008er bzw. 2011er Home Server nie vergessen, die Programme als „Administrator“ zu starten. Beim Soundtreiber hatte ich es mal wieder vergessen. Die Installation liefe ohne Fehlermeldungen und das System wurde danach neu gestartet. Aber es war weder der Treiber installiert, noch konnte er daher funktionieren. Die Installation als Administrator wiederholt und siehe da, der Treiber wurde installiert.

Internet Explorer 9,

Oh, es kommt jetzt ein Fenster welches explizit noch einmal nachfrage ob der 9er IE wirklich installiert werden soll. Sehr positiv! Bei meinem letzten Job hatten wir eine ASP.net Web-Anwendung entwickelt, welche Controls von Infragistics einsetzte, da diese dummweise nicht im IE9 laufen, hatte so mancher Kunde leider keine Freude, als ihm Windows 7 ohne Nachfrage bei den normalen Updates den 9er IE unterschob. Durch diese Anfrage hat man wohl den nicht mehr kompatiblen IE9 Rechnung getragen und so manchem Kunden somit hoffentlich Ärger erspart. Andererseits finde ich es schon einen Hammer, das ein neuer IE zu so heftigen Kompatibilitäts-Problemen führt, vor allem wenn es einen IE7 / IE8 Kompatibilitäts-Mode gibt, der aber nicht so wirklich kompatibel ist. Egal in welchen Mode, die Controls von Infragistics versagen völlig und killen somit die Anwendungen. Alles andere wie Kundenfreundlich. Was für mich bedeutet, zurück zu meinen Wurzeln. Zukauf von Software speziell Web-Controls kann nur kurzfristig eine Lösung sein. Selbst ist der Mann, besser man Entwickelt eigene Controls und ist damit Herr über Technik und Quellcode. Wenn einen dann ein neuer Browser verarscht, kann man etwas dagegen tun. Man ist nicht völlig aufgeschmissen und muss eine komplette Web-Oberfläche neu gestalten, wie der Herr Lieferant nicht in der Lage ist mit der Zeit zu gehen und seine Controls einfach streben lässt. Außerdem waren die Controls von Infragistics eh nur wirklich im IE und Firefox lauffähig. So gesehen, ist eine eigene Entwicklung doppelt sinnvoll, dann kann man direkt nur auf technische Lösungen zurückgreifen, die alle im Test befindlichen Browser unterstützen.

Virtual PC

Version 2007 64 Bit installiert. Installation erfolgreich. Beim ersten Start wohl mal wieder die Meldung, dass er nicht für das Betriebssystem freigegeben ist, egal Schalter gesetzt und weiter. Den ersten virtuellen XP PC zum Test mal eingerichtet. Funktioniert ohne Probleme.

Ein letzter Neustart, alle Updates sind installiert,

soweit alles wie erwartet. Das System scheint zu laufen.

Donnerstag, 27.10.2011,
Der Server arbeitet wir gewünscht. Ich habe noch etwas an den Festplatten herum konfiguriert.

Raid System
Ich habe ein RAID 0 (Striping – Beschleunigung ohne Redundanz) mit zwei 150 GB in dem Server laufen.
Es waren 2 Partitionen angelegt. Eine mit 100GB für eine Windows XP Pro Installation und eine 200 GB Datenpartition.
Die 100 GB Partition hat keinen Laufwerksbuchstaben mehr, denn diese wird nur benötigt falls ich das Windows XP noch einmal booten möchte. Die 200 GB Partition konnte ich einfach mit der Laufwerks – Verwaltung des Home Servers auf 100 GB verkleinern. Sehr interessant, also kann man ohne zusätzliche teure Software direkt mit dem Server Betriebssystem die Größe von Partitionen zur Laufzeit ohne Datenverlust anpassen. Das war mir neu.
Die Restliche Kapazität des Raid habe ich als neue weitere Datenpartition eingerichtet. Der Server hat jetzt im Normalbetrieb, Laufwerk C, D und E. Laufwerk C ist eine 60 GB Solid State Platte, auf der nur das Betriebssystem bei mir Installiert ist. Laufwerk D wird zur Installation von Programmen verwendet, bei Bedarf. Laufwerk E ist der Datenträger für die Daten, sprich die Web-Anwendung MyDemo.

Wechselplatten Rahmen ICY Box

Bei Amazon habe ich mir dieses Ding gekauft. Ich war überrascht. Man schiebt einfach eine SATA Festplatte rein und fertig. Also nicht wie früher kein Extra-Rahmen in den die Platte montiert werden muss. An meinem I7 Master Rechner hängt eine 1TB große externe Buffalo Station. Direkt am externen SATA Anschluss, so ist das richtig vernünftig schnell. Um diese Platte zu sichern, wollte ich eine weitere Platte haben. Mit dem Rahmen kann ich diese jetzt einfach dazu stecken, wenn ich eine Sicherung fahren möchte. Ja es mag sein, das es Hot Plug möglich sein soll, aber das ist mir zu riskant. Platte Rein oder Raus, mache ich nur wenn der Rechner ausgeschaltet ist. So kann aber die Sicherungsfestplatte nur betrieben werden, wenn sie auch benötigt wird. Platte die nicht läuft braucht keinen Strom und hält einfach länger.

Wechselplatten Rahmen ICY Box bei Amazon

DATARAM_RAMDISK 3.5.130 RC11

DATARAM_RAMDISK

Ein wunderbares Tool. Endlich nach Jahren wurde ich fündig. Dataram stellt diese Software netterweise sogar kostenlos zur Verfügung, wenn man mit einer Ramdisk bis 4GB auskommt.
Ich weiß das dieses Tool unter Windows XP, Windows 7 und Server 2003 funktioniert. Die Frage war jetzt wie sieht das auf dem Windows Home Server 2011 (also dem 2008er Server aus). Wir man sieht wunderbar, auch hier funktioniert die RamDisk, siehe Datenträger 3 Laufwerk R.

Windows Home Server 2011 mit RamDrive

Windows Home Server 2011 mit RamDrive

Dataram Ramdisk, Erfahrungen

Wo Licht ist, ist auch ein wenig Schatten. Man kann die Disk auf einer Platte beim Herunterfahren sichern und beim Start des Rechners von dort wieder laden. Es gibt zwei kleine Beobachtungen zu dieser Funktion. Ich hatte schlechter Erfahrungen damit gemacht, wenn die Platte auf der das Image gespeichert wurde, einen anderen Laufwerksbuchstaben zugeordnet bekommen hat. Beim Booten werden scheinbar immer noch die Laufwerksbuchstaben irgendwie erst mal nach der Reihenfolge wie das Betriebssystem die Platten findet vergeben. Da lag wohl bei der damaligen Konfiguration ein Problem. Der Treiber startet wohl, konnte aber beim Bootvorgang die Platte nicht finden, daher wurde mein Image nicht geladen. Irgendwann kam ich auf die Idee, das Image auf eine andere Platte zur Verlegen und siehe da schon funktionierte das Sichern und Laden.
Die weite Beobachtung bezieht sich auf die Größe der Ramdisk. Ich hatte damals eine 1 GB große Ramdisk verwendet. Um 1 GB zu speichern und zu laden braucht der Rechner einfach etwas Zeit. Nicht dass es ein Problem gegeben hätte, nur dauert der Boot bzw. Herunterfahrvorgang einfach dann recht lange. Für einen Server ist das eher irrelevant, da diese selten bootet. Für eine Workstation ist das schon etwas ärgerlicher. Daher sollte man selbst wenn man über Speicher ohne Ende Verfügt sich gut überlegen, wie groß man die Ramdisk wirklich machen sollte.

Wozu überhaupt eine Ramdisk ???

Weil sie einfach verdammt schnell ist. Eine Ramdisk hat im Gegensatz zur Solid State Disk keine Probleme damit zigmal beschrieben zu werden. Eine Solid State Disk schreibt auch nicht so schnell wie die Ramdisk. Wenn man Anwendungen entwickelt wir ich das tue, die ständige viele kleine Dateien erzeugen, speichern und wieder löschen, schafft man so Werkzeuge die eine Festplatte so richtig schön fragmentieren können. Da ich aber total fragmentierte Serverfestplatten alles andere als sinnvoll erachte, war mein Wunsch wieder ein Ramdrive zu verwenden. Da mit der gute alte Ramdrive.sys vor Jahren schon genommen wurde, fehlte mir dieses wichtige Werkzeug lange Zeit. Dataram, ich danke euch!

Die verrückte alte Zeit…

Lange ist es her. Für die Leser die schon in den 80 / 90 er Jahren mit Computern beschäftigt waren…
Damals waren Festplatten noch richtig langsam. So etwas wie eine bezahlbare Solid State Disk gab es noch gar nicht. Damals setzte ich schon Cache Controller ein. Speicher war damals ebenfalls noch richtig teuer. Mein Rechner hatte unter Windows 3.11 / OS/2 schon sagenhafte 16MB. 16MB haben damals 1600 DM gekostet. Ich hatte zusätzlich 4 MB auf einen IDE Festplatten Cache Kontroller installiert. Ein Schreib und Lese Cache. War schon recht flott, aber auch nicht ohne. Rechner einfach ausschalten, konnte da schon mal ein paar Daten kosten. Die meisten Kollegen hatten damals 640KB oder wenn sie viel Speicher hatten, 1MB installiert. Kein Wunder das man mich für verrückt gehalten hatte. Warum dieser Leistung Fetischismus ? Ganz einfach ich habe damals in C programmiert. Ich konnte es noch nie leiden, wenn meine Entwicklungsumgebung bei jedem Start lange vor sich hin rechnet bevor ich testen kann. Ein Compiler lädt einfach eine große Menge kleiner Dateien bei jedem Build von der Platte bzw. aus dem Cache. Was lag näher als die Ladezeiten zu verkürzen? Stufe 1 war der Cache Controller. Für das Laden der Entwicklungsumgebung bzw. des Compilers und Linkers eine feine Sache. Aber für den Quellcode war das immer noch nicht die Highend Lösung. Was habe ich damals getrieben? Einfach, ein Ramdrive angelegt. Den gesamten Quellcode ins Ramdrive kopiert und im Ramdrive entwickelt. Ja nicht ohne, wenn der Rechner mitten im Debuggen bootete waren die aktuellen Änderungen verloren. Konnte mal vorkommen. Aber ein Grund mehr zu lernen, so zu programmieren, dass der Rechner nicht abstürzt.

Good old OS/2, Microsoft Windows 3.11 und die Hardware in den 90er Jahren,

Rechnerabstürze, Windows die Mist Software die nicht stabil läuft und so was von Scheiße von Microsoft programmiert ist. So haben sehr viele damals gemault.
ABER: (OS/2 sei Dank)
Es war nicht Windows und es waren nicht unfähige Programmiere bei Microsoft. Ganz im Gegenteil. Die Leute bei Microsoft hatten ihren Job recht gut gemacht. Schuld war die Hardware!
Ich hatte auch diverse Rechner die immer wieder abstürzte und war auch der Meinung das läge wohl am Windows, das oftmals aktiv war, wenn die Kiste krepierte. Nun, Windows 3.11 war einfach nicht das von mir damals benötigte System. Ich brauchte echte Multitasking und vor allem diverse verschiedene Dos Versionen zur selben Zeit. OS/2 war da die Mega Lösung. Das bessere Dos als Dos selbst. Aber OS/2 ließ sich nicht installieren, Hardware Traps ohne Ende. Langer Rede kurzer Sinn, nachdem ich die billigen Hardware Komponenten Stück für Stück durch hochwertige (damals sau teurere) Komponenten ausgetauscht habe, lief OS/2. Klasse!!!
Nun zum Microsoft Windows 3.11, hin und wieder brauchte ich auch noch das native Windows. Oh, komisch seit der Rechner Hardware verwendet auf der OS/2 Läuft, seit her ist Windows schneller und vor allem stabil! Es war nie das Problem von Windows selbst, nur waren die Rechner einfach teilweise noch Schrott damals. Was will Windows machen, wenn der Speicher versagt? Kein Wunder das Windows so instabil liefe, wenn die Hardware instabil war.

Zum Schluss noch zwei Bilder…

Der Taskmanager des Home Server 2011 des guten alten Intel Q6600:

Der Taskmanager des Home Server 2011 des guten alten Intel Q6600

Der Taskmanager des Home Server 2011 des guten alten Intel Q6600:

Und hier das feine… Intel I7 970 6 Core Baby, Taskmanager Windows 7 Pro:

Und hier das feine… Intel I7 970 6 Core Baby, Taskmanager Windows 7 Pro

Und hier das feine… Intel I7 970 6 Core Baby, Taskmanager Windows 7 Pro:

Lecker Spielzeug für große Jungs. Aber ehrlich, wenn man nicht wirklich gleichzeitig viele Anwendungen laufen hat, sollte man sich das Geld für so einen Mega Prozessor eher sparen. Ein Intel I7 4 Core Prozessor tut es meist genauso gut. Ich brauchte den Kollegen nur einfach zum Testen einer unglaublich Ressourcen und Leistungshungrigen ASP.net Web-Anwendung. Meine Erfahrungen mit dem Kollegen von AMD sind nicht die besten. In meine Rechner kommt nur noch das Original. Eine gewisse Markentreue hat man einfach. Auch werde ich Microsoft treu bleiben. Seit Jahren arbeite ich mit den Betriebssystemen, Anwendungen und Entwicklungswerkzeugen von Microsoft. Sehr erfolgreich und sehr zufrieden! Indirekt habe ich Arbeit wegen Microsoft, in den Firmen in denen ich tätig war, spielten immer nur die Produkte von Microsoft die tragende Rolle. Was man mit dem .net Framework geleistet hat, ist ein absolutes Highlight. Was ich früher in Teams von 10 Leuten umgesetzt habe, mache ich heute alleine mit dem Framework. Was erst geht wenn man wie ich bis vor kurzem in einem richtig guten Team mit dem Framework eine Anwendung umsetzt, ist noch beindruckender!

Fazit zum Windows Home Server 2011:

Für den kleinen Preis eine wirkliche Alternative für den alten Rechner. Mir fehlt für meinen jetzigen Einsatzzweck nichts. Der echte große Bruder Windows Server 2008 kann wohl noch einiges mehr, aber um sich mit der Technik des Windows Server 2008 auseinander zu setzten, ist der Windows Home Server 2011 eine absolute Alternative. Für viele kleine Firmen wird dieser Home Server 2011 unter Umständen eine sehr günstige Alternative zum 2008er Server sein.

Ich werde mir eher noch ein bis zwei weitere Home Server 2011 Lizenzen zum Testen anschaffen.

Weitere Erkenntnisse werde ich bloggen…